Unterwegs sein

erstellt am: 19.09.2019 | Kategorie(n): Allgemein, ARTIKEL, Unterwegs sein

Unterwegs sein, tut gut.

Unterwegs sein, heißt, auf dem Weg sein. Wohin, das ist erst mal nebensächlich.

Unterwegs sein ist das Gegenteil von sitzen oder stehen bleiben, unterwegs sein ist aktiv.

Unterwegs sein, könnte bedeuten, auf dem eigenen Weg zu sein.

Unterwegs sein, bringt uns weiter.

Das Neue, das uns begegnet, wenn wir unterwegs sind wäre es wert mit allen Sinnen betrachtet zu werden. Hat sich die Landschaft verändert? Und wie? Was nimmt das Auge wahr? Ein Entstehen von räumlicher Weite und bewusster Betrachtung ohne die Beurteilung von “hier ist es schlechter oder hässlicher”.

Die neue Wahrnehmung nimmt Einfluss auf stereotype Gedanken.

Es ist eine Freude für die Augen zu schauen und eine Freude für die Ohren zu hören. Ich bin unterwegs und lasse Eindrücke auf mich zu. Der Weg ist mein Weg und hier ist die Station gerade hier und heute, hier und jetzt.

Unterwegs von A nach B begegne ich anderen Menschen, weil die Menschen in A kenne ich schon lange, die in B oder C kenne ich noch nicht. Was kein Problem ist, weil ich alles kennen lernen kann, was ich noch nicht kenne. Das ist der Lauf des Lebens und es ist der Weg.

Auf dem Weg festzustellen, dass ich schon lange unterwegs bin auf schönen und weniger schönen Wegen, dass der Weg das Ziel und deshalb essenziell ist. Ohne Gehen fühlt sich alles passiv und statisch an, monoton und langweilig, deshalb ist das Gehen wichtig.

Hin und wieder einen Blick zurückwerfen und stolz sein auf die Strecke, die schon bewältigt wurde.

Unterwegs mache ich Bekanntschaft mit manchmal seltsamen, skurrilen, fremden Dingen. Ich kann dem mit kindlicher Verwunderung begegnen oder es auch mal mit Humor nehmen, weil alles nur ein Teil meines Weges ist. Ich bin ja unterwegs und am nächsten Ort treffe ich etwas oder jemand anderes.

Erweiterung der Wahrnehmung, das Spiel mit den Möglichkeiten meiner eigenen Reaktion auf das, was mir begegnet.

An einem anderen Ort ist es leichter sich auszuprobieren, mal mutig und spielerisch probieren, die verbissene Ernsthaftigkeit in A lassen. Das ist erleichternd und befreiend, erheiternd und spannend.

Die einzige Bedingung ist: unterwegs zu sein. Sich auf den Weg machen. Ohne Weg keine Erfahrung!

 

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So ein schöner Blog Bettina Achtsam unterwegs sein von A nach B das A sogar mal stehenlassen loslassen (Komfortzohne) das Neue hereinlassen begrüssen >>>>>Abendteuer im Alltag! Danke!!!

Danke Monica, neue Impulse tun uns so gut und Bewegung sowieso. Auch kleine Abenteuer sind Abenteuer! LG Bettina