Aufhebung der Trennung im Sinne der Bewusstseinserweiterung-rechte/linke Gehirnhälfte

erstellt am: 19.03.2013 | Kategorie(n): ARTIKEL, Aufhebung der Trennung im Sinne der Bewusstseinserweiterung

Funktion der linken und rechten Gehirnhälfte

scan_20160724-3Im Artikel über die Veränderung unseres Bewusstseins sprach ich schon von der Schumann-Frequenz, deren Schwingung die Funktionsweise unseres Gehirns beeinflusst. Dabei spielen unsere linke und rechte Gehirnhälfte eine große Rolle. Die linke Gehirnhälfte wird als „männlich“ bezeichnet und somit ihre Prioritäten beschrieben: dominant, rational, logisch, die Motorik des Körpers kontrollierend. Die linke Gehirnhälfte erfährt keine Einheit, wenn sie Dinge betrachtet, sie ist stets in Bewertung und trennt Gut von Böse oder Gut von Schlecht. Sie steht in Teilung und Trennung jeder Wahrnehmung.

Die rechte Gehirnhälfte, als das „weibliche“ Gegenstück steht für Intuition, Gefühl und Wahrnehmung und ist weniger dominant. Zwischen den beiden liegt der Balken, Corpus-Callosum, ein neuronales Netzwerk, das bis heute nur eine schwache Kommunikation zuließ. Dieser Fakt prägte bis heute unser Denken enorm. Er polarisierte unsere Gedanken und wir mussten uns entscheiden zwischen Bewertungen von „das ist gut oder das ist schlecht“. „Ich bin glücklich oder ich bin unglücklich“. „Ich bin intelligent oder ich bin dumm“. „Ich stehe im Licht oder ich stehe in Dunkelheit“. „Zwischen weiblich und männlich.“

Durch Bewertung schaffen wir stets Trennung

Alles, was an Wissen und Information auf uns eintraf, wurde in diesem Sinne getrennt und bewertet. Und damit viel Leid erschaffen. In dem wir gedanklich bewerten, trennen wir und trennen uns von dem, was wir als schlecht, schwach, unattraktiv, unerreichbar, wertlos, ungerecht, unanständig usw. bezeichnen.

An dieser Stelle möchte ich klären, dass ich weder Mediziner noch Physiker oder ähnliches bin. Die Information, die ich heute hier weitergebe, habe ich aus Büchern und Berichten von Wissenschaftlern, Visionären und Medizinern, die sich in ihren Ausführungen decken. Mehrere Autoren aus verschiedenen Wissensgebieten, die gleiche Verhalte beschreiben. Interessant ist, dass einige Quellen schon mehr als zehn Jahre alt sind.

Raus aus der Trennung, rein in die Verbindung

Jetzt rückt der Corpus-Callosum in den Blickpunkt. In der erhöhten Schwingung steigt die Durchlässigkeit des Corpus-Callosum, d.h. eine neue Form der Kommunikation zwischen beiden Gehirnhälften wird möglich. Und genau da eröffnen sich für uns, gedanklich, (was immer die Voraussetzung für unser Handeln ist), völlig neue Möglichkeiten. Das Intuitive erfährt das Wissen und rationale Struktur und das Rationale erfährt Gefühl und Intuition. Durch die Integration beider Gegensätze kann Ganzheit und somit der Zugriff auf unser ganzes Potential entstehen. Wenn die linke Gehirnhälfte Einheit erkennt, beginnt sich unser ganzes Wesen zu entspannen. Während wir uns bis heute immer zwischen „entweder-oder“ entscheiden mussten, werden wir bald immer „beides“ denken können. Man könnte es auch als androgynes Denken bezeichnen. Spüren Sie, dass Ihnen bei dem Gedanken schon eine Last, die Last der ewigen Trennung, ein Stück weit abfällt.

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Attribute wie schlecht, schwach etc. verlieren negative Qualität. Sich selbst nicht mehr als schwach, unattraktiv zu bewerten, wenn Ziele nicht mehr unerreichbar sind, wenn die Welt nicht mehr als ausschließlich ungerecht empfunden werden muss, das alles nimmt uns Druck von den Schultern und erhebt uns aus dem negativen Sumpf der Dauerbewertung.

Der Zustand „unglücklich“ zu sein, kann zu „ich bin über eine Sache unglücklich, aber in anderen Bereichen glücklich“ transformiert werden. Oder Gefühle der Unfähigkeit können aus der Metaebene betrachtet werden „in einem Bereich bin ich nicht gut, in anderen Bereichen habe ich große Stärken“. Das sind große Veränderungen in unserem Wesen!

Unsicherheit und Verwirrung in der Veränderungsphase

p1020879-001Nun passiert diese „Umprogrammierung“ nicht in kurzer Zeit. Unser Gehirn übernimmt nicht einfach die neuen Frequenzen, es versucht innere Strukturen entsprechend umzubauen im Sinne der Bewusstseinserweiterung. Dabei treten Stresseffekte auf, die mit jeder Neuorganisation des Gehirns verbunden sind.

Vielleicht nehmen Sie solchen Stress bei sich oder in Ihrem Umfeld war. Körperliche Beschwerden, die keine ärztliche Diagnose finden. Strukturen, die über viele Jahre verlässlich waren, lösen sich auf. Sie selbst und Ihnen vertraute Menschen verändern ihr Verhalten, sie erkennen Ihren Partner/in nicht wieder oder Ihre beste Freund/in. Sie fühlen sich in routinierten, vertrauten Situationen fremd und überfordert.

Immer wenn sich Vertrautes in unserem Leben auflöst, kommen Gefühle von Unsicherheit und mit der Unsicherheit auch Ängste. Und die Angst verstellt den klaren Blick. In meinem Umfeld und auch an mir selbst, spüre ich diese Veränderungen seit ungefähr einem Jahr vermehrt, oft als Atmosphäre der Verwirrung.

Keine Angst vor Verwirrung und Chaos, sie sind die Voraussetzung für Veränderung

Sie können sich vor der Verwirrung schützen, indem Sie die Umbruchphase als solche erkennen. Sie können sich bewusst machen, das hier etwas passiert, das Sie selbst nicht steuern können. Sie sind Betroffene(r) inmitten von Betroffenen.

Oft stehe ich einfach da und wundere mich über das, was gerade vor meinen Augen geschieht. Gehen Sie in Betrachtung, nehmen Sie, wie es der Zen-Buddhismus empfiehlt, die Position des Beobachters ein, beobachten Sie sich und die Situation, die sich Ihnen gerade bietet, vielleicht schon mal ohne Bewertung! Geben Sie dieser spannenden Zeit die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Seien Sie nicht „Opfer von Veränderung“, sondern Beteiligte einer großen Sache.

Die Zirbeldrüse (mitten in unserem Kopf) rückt als Schwingungsempfänger der Schumann-Frequenz in den Mittelpunkt des Interesses. Dazu kann ich Ihnen eine Meditation anbieten.

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That’s a posting full of insight!

Thank you! It´s time for development.
Bettina