Weihnachtsstress

erstellt am: 11.12.2012 | Kategorie(n): ARTIKEL, Weihnachtsstress

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Hat er Sie schon, der Weihnachtsstress? Der Heilige Abend naht unerbittlich und mit ihm 1000 Verpflichtungen. Haben Sie schon Geschenke gekauft oder wenigstens einen Plan wer was bekommt? Sind die Plätzchen gebacken? Und überhaupt die Wohnung stimmungsvoll dekoriert? Steht der Speiseplan für die Weihnachtsfeiertage, ist die Gans bestellt? Wann wird der Weihnachtsbaum gekauft und wann die Weihnachtspost erledigt? Wer wird wann besucht und wen müssen Sie wann besuchen? Oder haben Sie gar eine Urlaubsreise über die Feiertage geplant und damit noch mehr Zeitdruck?

Ist Ihnen beim Lesen schon himmelangst geworden? Verständlich. Das volle Weihnachtsprogramm ist für jede Familie eine echte Herausforderung. Ist der Heilige Abend dann da, sind Vater und Mutter fix und fertig, die Kinder total überdreht und der Streit vorprogrammiert. Entwirren Sie Ihre vermeintlichen Pflichten, hinterfragen Sie einzelne Gepflogenheiten, geben Sie Ihrer Weihnacht einen neuen Rahmen. Starten Sie Ihr Update:

  • p1000473Überarbeiten Sie Ihre Geschenkeliste. Gibt es darauf Personen mit denen Sie jährlich routiniert unpersönliche Gegenstände austauschen? Bekommen Sie von dieser Person jedes Jahr ein Geschenk, über das Sie sich noch nie gefreut haben, das nicht zu Ihnen passt? Dann streichen Sie diesen Posten auf Ihrer Liste, sprechen mit der Person, vielleicht ist diese Person genauso froh wie Sie, aus der „Verpflichtung“ genommen zu werden.

  • Der Stolz jeder fleißigen Hausfrau: Plätzchen! Mal ehrlich, wie wichtig ist Ihnen das Attribut: fleißige Hausfrau? Wer verteilt oder maßt sich an, dieses Attribut zu verteilen. Ein paar praktische Überlegungen. Welche Plätzchen essen Sie selbst gerne oder Ihre Familie und wieviel? Haben Sie Ostern schon öfters das übrig gebliebene Weihnachtsgebäck entsorgt? Oder essen Sie und Ihre Familie die „zuvielen“ Plätzchen genusslos, nur damit sie „wegkommen“? Backen Sie Plätzchen für Gott und die Welt um sie zu verteilen an Leute, die selbst keine Lust haben zu backen? „Ach, ich habe zwei linke Hände beim Backen und deine schmecken sooo gut!“ Vorsicht Falle! Auch Sie mussten Ihre Erfahrungen machen bis Sie zum perfekten Plätzchen gelangten. Ich bin mir sicher, Sie sind eine fleißige Hausfrau/Hausmann, auch wenn Sie Ihren Plätzchenoutput verringern. Backen Sie die Menge, die Sie genießen können.

  • Wenn Sie viel Zeit damit verbringen, Ihre Wohnung weihnachtlich zu dekorieren und nach Weihnachten noch mehr Zeit um alles wieder aufzuräumen, gehen Sie doch mal in sich. Wie viel Dekoration brauchen Sie wirklich? Kopieren Sie damit Vater oder Mutter? Gehen Sie in Konkurrenz mit den Nachbarn? Ähnlich wie bei dem Film „Schöne Bescherung“ mit Chevy Chase. Oder verteilen Sie nur alle Gegenstände, die sich in der Kiste mit der Aufschrift „Weihnachten“ befinden? Vielleicht stören Sie die Dekoartikel sogar! Stellen Sie sich Ihr Wohnzimmer vor, wie viel Deko ist Ihr Limit? Einfach mal etwas anderes tun, ist im ersten Moment ungewohnt, im zweiten Moment richtig erleichternd.

  • p1000448Update Weihnachtspost: Von wem haben Sie seit langem keine Weihnachtspost mehr bekommen? In wie vielen mails oder Karten wird auch heuer wieder stehen: Schöne Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr. Gruß Holger/Christa? Wie wichtig sind Ihnen diese Grüße noch oder ist es nur noch ein zwanghaftes Abarbeiten der Liste? Darf es ersatzlos gehen? Oder rufen Sie heuer mal an und wechseln ein paar Worte! Feng shui in der Weihnachtspostliste.

  • Ein wichtiger Tipp für den Speisezettel an Heilig Abend. Wenn Sie Kinder haben und Heilig Abend viel zu tun haben, setzen Sie ein einfaches Gericht für den Tag an. Keine langwierige Speise, Kinder sind vor der Bescherung sehr aufgeregt und können das Essen kaum absitzen. Und Sie ärgern sich, wenn Ihr Essen nicht gewürdigt oder gegessen wird. Leben kann sehr viel einfacher sein, wenn wir auf Konventionen verzichten.

  • Bekochen Sie an den Feiertagen traditionell Familie und Freunde? Wie geht es Ihnen damit? Wenn es Ihnen damit nicht gut geht, dürfen Sie mit Traditionen brechen. Wen möchten Sie sehr gerne sehen oder vor welchem Besuch graut Ihnen regelrecht? Gehen Sie in Mitgefühl mit sich selbst und haushalten Sie mit Ihren Kräften. Die Aussage: „Das schaffe ich nicht“ ist kein Offenbarungseid, sondern eine Zustandsbeschreibung.

P1010620Visualisieren Sie Ihre persönliche ideale Weihnacht, mit den Dingen, in dem Maß, wie Sie sich es wünschen würden, wie es sich für Sie gut anfühlt und passen Sie die heurige Weihnacht Ihrem Ideal, so gut es geht, an. Stellen Sie sich einen Heiligen Abend vor, an dem Besinnlichkeit und Gemütlichkeit Platz haben. Indem Sie reine Konvention, lieblose Routine, eherne Regeln und Zwangshandlungen zurückstellen, könnte diese Weihnacht ganz anders ausfallen.

Zu jeder Veränderung gehört Mut und den wünsche ich Ihnen, gerade zu diesem Weihnachtsfest.

Eine gute Adventszeit und eine besinnliche Weihnacht mit ganz neuen Qualitäten.

 

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