Weihnachtsblues

erstellt am: 11.12.2012 | Kategorie(n): Weihnachtsblues

 

try66-633Verschlechtert sich Ihre Stimmung in der Weihnachtszeit und gipfelt Ihre Verstimmung zu den Feiertagen? Haben Sie sich schon einmal nach dem Grund gefragt?

Die Gründe können ganz verschieden sein.

Vermissen Sie Ihr Elternhaus? Das kindliche Gefühl, das Sie verspürten.

Oder war Weihnachten in Ihrem Elternhaus der Ort für Tragödien? Und Weihnachten erinnert Sie an unschöne Erlebnisse.

An welches Gefühl wünschen Sie sich Anbindung? Haben Sie Sehnsucht nach der Weihnacht, die Sie als Kind erlebten und haben Sie das Gefühl, dass es nie wieder so sein wird?

Welche Bedürfnisse sind für Sie heute, im Hier und Jetzt noch wichtig?

Stimmt Ihre heutige Gesinnung noch mit dem Fest der Harmonie und des Friedens überein? Bedenken Sie den Konsumrausch, den Stromverbrauch durch Dekorationen, das Fällen unzähliger Tannenbäume, den Stress, den Familien erleben um das perfekte Weihnachtsfest zu feiern. Stimmt das alles mit Ihren erwachsenen Werten überein?

Ist überall Harmonie drin, wo Harmonie daraufsteht?

Sehnsucht ist ein enorm starkes Gefühl, das uns manchmal motiviert, aber auch blockiert. Wenn die Sehnsucht Ihre Stimmung in den Keller fährt, ist sie für Sie schädigend. Im Wort Sehnsucht steckt „Sucht“, Sie können süchtig werden nach „Sehnsucht“. Aber was bringt Ihnen das, außer schlechter Stimmung. Ist die Erinnerung an die Vergangenheit es wert, dass Sie sich schlecht fühlen?

Überdenken Sie das Weihnachtsgeschehen, sind Sie religiös oder anders spirituell? Was ist Ihr persönliches, wahres Bild des Weihnachtsgeschehens?

Sie können Ihrer Sehnsucht Paroli bieten, indem Sie in die Aktion für sich gehen. Stellen Sie sich die Adventszeit, die Feiertage vor, wie Sie Ihnen gefallen würden. Welches Gefühl möchten Sie für sich finden?

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Fühlen Sie sich einsam? Der Mensch ist nicht für die Einsamkeit geschaffen, jeder Mensch braucht Kontakte. Sie dürfen sich von der Erziehung Ihrer Eltern verabschieden, die da bis heute heißt: Sprich nicht mit Fremden, geh nicht mit Fremden mit. Ich bin sicher, dass es Ihre Eltern gut mit Ihnen gemeint haben, Angst um Sie hatten, als Sie diese Beschwörungsformel aussprachen. Heute sind Sie erwachsen und kein leichtes Opfer für Kinderschänder. Alles in Ihrem Leben wird Ihnen fremd bleiben, bis Sie es kennenlernen. Sie dürfen in kleinen Schritten Ihre Einsamkeit verlassen. Auch wenn Sie sich es momentan nicht vorstellen können, viele Menschen fühlen sich einsam, gerade zur Weihnachtszeit.

p1020679Überwinden Sie das „sprich nicht mit Fremden“ und laden Sie einen Nachbarn oder Nachbarin, von dem Sie glauben, dass auch er alleine ist, zum Adventstee ein. Und wenn einer nein sagt, fragen Sie die oder den nächsten. Was kann dabei schon passieren? Auf diesem Weg können Sie Menschen kennen lernen, dann sind sie nicht mehr fremd. Vielleicht werden Sie positiv überrascht, vielleicht einen Weihnachtsabend mit einem einfachen Essen und Weihnachtsliedern. In dem Moment in dem man Einsamkeit teilt, verschwindet sie.

Vielleicht möchten Sie etwas Gutes tun? Sie könnten Ihre Hilfe anbieten, um in einem Altersheim, Waisenhaus, Obdachlosenstätte oder Stadtmission den Menschen einen Weihnachtsabend zu gestalten. Diesen Menschen Tee auszuschenken, eine Weihnachtsgeschichte vor zu lesen oder gemeinsam Weihnachtslieder zu singen als Akt der Nächstenliebe. Jede kleine Geste zählt. Auch hier transformieren Sie Einsamkeit in Kontakt.

Wenn Sie jetzt sagen, das ist alles nichts für mich, dann überdenken Sie doch mal Ihre eigenen Gebote und Verbote. Wer leidet am meisten darunter, dass er seine Haustür verschließt? Und was hat es Ihrem Leben bis heute gebracht?

Ich gehe sogar noch weiter und schlage Ihnen vor, sich mit jemandem zu versöhnen, mit dem Sie in Streit geraten sind. Die Weihnachtszeit, als die Zeit des Friedens hilft Ihnen dabei, die Hand zur Versöhnung zu reichen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWerden Sie für sich aktiv, schaffen Sie sich eine Weihnachtsstruktur, einen Plan, der Sie durch die Zeit führt. Sie vielleicht an andere Orte führt. Ein Buch, das mich jedes Jahr durch die Weihnachtszeit führt ist: „Die Rauhnächte“ von Jeanne Ruland. Das Buch erklärt die Rauhnächte in der Bedeutung für Christen und die Verbindung zu heidnischen Bräuchen. Die Bewusstheit für die Natur in dieser Zeit, die Aussagekraft der Träume. Das Warten auf das Licht, das die ersten Tage beschützt werden muss. Erinnerungen an das vergehende Jahr, noch mal innehalten. Neue Wertigkeiten und Wichtigkeiten.

Bitte handeln Sie verantwortlich für sich selbst. Bei entsprechend schlechter Stimmungslage, suchen Sie Ihren Arzt auf und besprechen Sie mit ihm Ihr Problem. Sozialpsychiatrische Stellen bieten psychologische Hilfe an und natürlich die Telefonseelsorge. Scheuen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen.

Am 21.12. ist der Tag, an dem das Licht neu geboren wird. Das heißt, wir sind auf dem Weg ins Licht und es dauert nicht mehr lange.

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Lösungsorientiert-Energetisch-Spirituell

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