21.12.2012/Wintersonnwende

erstellt am: 19.12.2012 | Kategorie(n): 21.12.2012/Wintersonnwende

Der 21.12. steht nun unmittelbar bevor, ich weiß nicht, welcher Deutung dieses Datums Sie sich angeschlossen haben. Ich habe mich entschlossen, neugierig und staunend, wie ein kleines Kind, auf das zu warten, was da kommt. Ich bin überzeugt, dass die Welt nicht untergehen wird, ob die Sonnenstürme in dem Maß über uns hereinbrechen wie manche Autoren es ankündigen, kann ich nicht einschätzen. Mein größter Wunsch wäre der Bewusstseinswandel in allen Menschen. Wir glauben uns in einer hochzivilisierten Welt, so wird uns das suggeriert. Aber gleichzeitig ist der Mensch hochgradig gewaltbereit, wir akzeptieren soziale Ungerechtigkeit und geben Macht an menschlich fragwürdige Personen. Was wäre, wenn wir Ihnen die Macht nicht geben würden? Vielleicht geht es Ihnen so wie mir, seit Kindertagen habe ich ein echtes Autoritätsproblem. Ist Ihnen aufgefallen, dass viele Menschen, die Macht bekommen, sich sehr verändern und diese Macht missbrauchen. Man könnte fast von einem Fluch der Macht sprechen. Heute stehe ich zu meinem Autoritätsproblem, da ich es als Teil meiner Intuition erkannt habe. Wenn die Zeit reicht, stelle ich zum Thema Bewusstseinswandel noch einen Artikel ein.

Der 21.12. ist ja auch der Tag der Wintersonnwende. Die längste und dunkelste Nacht im Jahr, in der das Licht (die Sonne, das strahlende Kind) neu geboren wird. Das Licht muss noch beschützt werden, bis es am 24.12., am Fest des Lichts, aus der Erde steigen kann.

Noch vor hundert Jahren, was ein Wimpernschlag der Evolution ist, gab es in den Haushalten kein elektrisches Licht. Wenn es dunkel war, war es dunkel. Die Rückkehr des Lichts, als Lichtspender, als Wärmespender, als Garant für die nächste Ernte war existenziell. Sie können sich auch im Zeitalter des elektr. Stroms dieser Wichtigkeit bewusst werden und diesen Tag gebührend begehen, indem Sie Rituale zelebrieren:

Sie können Ihre Räume räuchern, Energiefelder mit Rauch und Haselzweigen reinigen,

aufschreiben, was Sie im alten Jahr noch loslassen möchten,

stille Meditation in der Dunkelheit üben,

ein Licht in der Nacht anzünden, das die Wiedergeburt des Lichts symbolisiert,

Brot und Wasser, auch mit der Natur (Tieren) teilen,

singen und tanzen,

die Jahresrune, eine Karte oder Losung ziehen,

Wünsche für das neue Jahr aufschreiben.

Da jetzt auch die Rauhnächte beginnen, gebe ich Ihnen eine Liste von Dingen, die man in diesen Tagen nicht machen darf. Sie müssen diese Liste nicht so ernst nehmen, sie vermittelt einen Blick in die alte Zeit:

Unordnung und Dreck ziehen die wilde Percht an und fördern dunkle Gefühle.

Alle Räder sollen still stehen. Es darf nicht gesponnen, gewaschen oder gemahlen werden, da sich in dieser Zeit das Schicksalrad dreht.

In den Nächten darf nicht Karten oder um Geld gespielt werden, die Missachtung dieser Regel könnte Dir den Verstand rauben.

Wer in Rauhnächten mit Türen knallt, muss im neuen Jahr mit Blitz und Donner rechnen.

Keine Haare und Nägel schneiden, sonst gibt es Kopfschmerzen und Nagelentzündungen.

Geliehenes soll bis zum Beginn der Rauhnächte wieder zurück gegeben werden, es drohen Energieverlust und Krankheit.

Träume, die Du in den Rauhnächten träumst gehen in Erfüllung.

Wer in der Zeit Socken stopft, näht den Hühnern die Arschlöcher zu. (oberfränkisch)

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten 21.12.2012, friedliche Rauhnächte und schöne Feiertage.

 

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