Betrete die Welt der kraftvollen Affirmation

erstellt am: 25.09.2012 | Kategorie(n): ARTIKEL

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Der Begriff Affirmation bezeichnet eine Bejahung, Zustimmung oder Bekräftigung.

Affirmation kann auch für ein Gedankenmuster stehen, durch das wir unser tägliches Erleben erschaffen.

Einsatz von Affirmationen

Häufig entsteht Leid durch negative Gedankenmuster oder innere Dialoge. Dem Gespräch mit uns selbst. Diese Dialoge sind „gefärbt“ durch alle Erfahrungen, die wir in unserem bisherigen Leben gemacht haben.

Haben wir die Kindheit als lieblos, gleichgültig oder gar destruktiv erlebt, können innere Dialoge entstehen, wie z.B.:

„Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden.“ oder „Ich verdiene es nicht, glücklich zu sein.“

Auch unser Schulsystem liefert genügend Nahrung für negative Gedankenmuster. Abhängig von Ihrer Schulausbildung haben Sie mindestens neun Jahre damit verbracht, zwischen Note 1 und Note 6 bewertet zu werden. Viele junge Menschen nehmen große Versagensängste aus ihrer Schulzeit mit in ihr weiteres Leben:

„Ich bin nicht gut genug.“ oder „Ich kann es nicht schaffen.“ oder „Ich bin dumm.“

4.5 Der Kaiser

Das sind harte Startbedingungen für eine junge Existenz. Leider arbeiten diese Sätze unbewusst, entziehen sich dem Denkenden durch ihre Flüchtigkeit oder werden nur kurzfristig in bestimmten Stresssituationen wahrgenommen. Solange diese schädigenden Dialoge unbewusst wirken können, haben sie Macht über uns, beeinflussen Denken, Handeln , Fühlen und dadurch alle Entscheidungen. Mit dem Vorsatz „Ich kann es nicht schaffen“, wird ein Mensch viele Möglichkeiten, die ihm das Leben anbietet, erst gar nicht ergreifen, da er der Meinung ist, dass „er es ja doch nicht schaffen kann“.

Hier könnte eine Affirmation, ein neues, stärkendes Gedankenmuster, passend zum Thema „Versagensangst“ gesetzt werden:

„Ich vertraue auf meine Fähigkeiten und gebe mein Bestes.“

„Ich entfalte jetzt all meine Fähigkeiten und Potentiale.“

Beschränkungen und Unfähigkeiten hinter sich lassen und zuversichtlich nach vorne blicken.

Mit Hilfe der Affirmation darf aus der neuronalen Autobahn (weil schon 1000 Mal gedacht)

„Ich kann es nicht schaffen.“

ein holpriger Feldweg werden und aus der Affirmation

„Ich vertraue auf meine Fähigkeiten“

eine gut ausgebaute Autobahn.

Affirmationen können Ihnen den Weg aus überlebten, schädlichen Gedankenmustern weisen und ihre innere Welt für positive, motivierende Gedanken öffnen, die Ihrem höchsten Wohl dienen.

 

P1000342Affirmationen im EFT-Prozess                                                 Die gewünschte Wirkung im EFT-Prozess ist die, etwas Negatives loszulassen, z.B. Ängste oder Schuldgefühle. Bildlich gesprochen entsteht dadurch eine Lücke im System und genau diese Lücke bietet sich an um dort eine positive Affirmation zu „installieren“. Wenn Sie im Prozess beispielsweise Stress loslassen, könnte die Affirmation „Ruhe und Gelassenheit“ heißen.

 

Wie formulieren Sie für sich die richtige Affirmation?

  • Affirmationen stehen immer in der Gegenwart, „ich bin ruhig und gelassen“
  • stehen in einer positiven Satzaussage, nicht: „Ich habe keine Angst“, sondern: „Ich bin frei von Angst.“
  • stehen im Gegensatz zu Ihrer Problematik, z.B. Selbstwertproblematik „Ich bin es wert, geliebt zu werden.“
  • der Inhalt entspricht Ihrem Wunsch oder innerem Bild. „Mit Gottes Hilfe erreiche ich meine Ziele.“ „Ich entscheide mich, mir selbst zu vertrauen.“
  • soll motivierend sein.

Wagen Sie ein großes Ziel in der Formulierung,

denn bei der Affirmation wird das Ziel nicht nach den vorhandenen Mittel gesetzt, sondern die Mittel richten sich nach dem Ziel.

D.h., auch wenn Sie heute noch nicht glauben können, dass Sie in angemessener Zeit angstfrei sein können, wird Ihr Unterbewusstsein schon an seinem positiven Auftrag arbeiten.

Anwendung der Affirmationen

Sprechen Sie Ihre gewählte Affirmation so oft es geht laut aus. Wiederholen Sie Ihren Satz so oft es geht in Gedanken.

Kleben Sie sich als Erinnerung einen Zettel an den Küchenschrank, an den Spiegel im Badezimmer, legen Sie einen Zettel in Ihre Geldbörse. Besonders effektiv sind Affirmationen in Verbindung mit Bewegung. Rezitieren Sie die Affirmation während einem Spaziergang. Geben Sie dem Satz, der Ihr Leben positiv verändern soll, die Wichtigkeit in Ihrem Alltag, die ihm gebührt. Lassen Sie die Affirmation in Ihr Leben fließen!

Bitte beachten Sie, dass eine Affirmation nicht den Arztbesuch ersetzen kann. Lassen Sie schlechte Befindlichkeit oder körperliche Symptome vom Arzt abklären.

 

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Hi ich hab ne frage ich würde gerne gute noten schreiben so zweien und einsen. Ich würde noch gerne mein Deutschgrammatik verbessern und wollte fragen wie ich das umformulieren kann

Hallo, zuerst mal, setze Deine Ziel nicht zu hoch, damit machst Du Dir vielleicht zuviel Druck! Druck blockiert Deine Leistungen. Ich würde die Ziele und die Sache mit der Grammatik trennen. Versuche es doch mal so: Ich habe ein Ziel vor Augen, stressfrei erreiche ich mein Ziel.
Für die Grammatik: Die Struktur der Sprache eröffnet sich mir, ich erkenne.
Da ich Dich nicht kenne, ist es nicht einfach, die passenden Worte für Dich zu finden. Vielleicht kannst Du meine Worte für Dich weiterentwickeln.
Wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg! Bettina

wissen sie ich bin immer nervös und schüchtern und weiß nie wie ich selbstbewusst werde. Hab angst vorne was zu sagen. Ich hab auch tollen ideen bzw. Kreative Ideen, aber weiß nie wie ich das erreiche. Ich bin immer abhängig von anderen hab immer angst alleine zu sein.
z.b. es gibt leute die sagen ich kann gut singen und meine inneres ich sagt immer falsch.
Das größte problem ist ich bin irgendwie verflucht überall wo ich gehe bin unerwünscht oder keiner Kann mich leiden und werde irgendwie nur bestraft und bin nie glücklich mit mir oder anderen dingen. Also man kann sagen ich hab pech
Wissen sie ich versuch alles zu´positive zu sehen aber es passiert nur schräges.
Das anderes trauer ist ich bin seit 7 jahren nicht mehr glücklich und mein mundwinkel ist immer unten. leide seit 7 jahren haarausfall was mich nur noch trauriger macht

Ja hallo! Jetzt weiß ich nicht mal, ob Du männlich oder weiblich oder wie alt Du bist. Du schreibst über Dich, dass Du Dich
verflucht, unerwünscht und immer traurig fühlst. Ich fürchte alleine mit Affirmationen wirst aus diesem Zustand nicht
herauskommen. Du brauchst dringend Lösungen. Zuerst mal, was ist vor 7 Jahren passiert, als das alles anfing. Du könntest
Dir ehrliche Fragen stellen: Bin ich wirklich abhängig von anderen? Wovor fürchte ich mich, wenn ich alleine bin? Wer kann
mich nicht leiden und wer kann mich leiden? Für was werde ich bestraft?
Das sind so viele Ansätze. Überlege Dir doch mal, ob Du in Therapie gehen möchtest, um Deine vielen Probleme zu lösen, um
ehrliche und konkrete Antworten auf Deine Fragen zu finden.
Rede Dir bitte nicht ein, dass Du verflucht bist. Du fühlst Dich verflucht. Das ist ein großer Unterschied!!
Wenn Du glaubst verflucht zu sein, wendest Du die ganze Welt gegen Dich, das ist katastrophal für Dich!!